Sprechstörungen bei neurologischen Erkrankungen
Sprechstörungen bei neurologischen Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Multiple Sklerose und Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) können die Kommunikation erschweren. In unserer Praxis bieten wir gezielte Therapieansätze, um die Sprechfähigkeit zu verbessern und die Lebensqualität zu erhöhen. Unsere erfahrenen Logopädinnen und Logopäden setzen individuelle Behandlungspläne ein, um die spezifischen Herausforderungen jeder Erkrankung zu bewältigen. Mit gezielten Übungen und Techniken unterstützen wir die Betroffenen dabei, ihre Sprechfähigkeit zu erhalten oder wiederzuerlangen. Unser Team arbeitet eng mit den Patienten und ihren Angehörigen zusammen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen und eine unterstützende Umgebung zu schaffen. Unser Ziel ist es, den Betroffenen dabei zu helfen, trotz der Herausforderungen der Erkrankung weiterhin gut verständlich zu sprechen und ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken.
Wie wirken sich neurologische Erkrankungen auf das Sprechen aus?
Fortschreitende neurologische Erkrankungen können Stimme, Aussprache, Sprechmelodie und das Schlucken betreffen. Bei Morbus Parkinson wird die Stimme oft leise und monoton, bei Multipler Sklerose kann das Sprechen verwaschen oder abgehackt wirken, und bei ALS nehmen Sprech- und Schluckfähigkeit im Verlauf ab.
Ziel der Logopädie ist es, die Verständlichkeit und die sichere Nahrungsaufnahme so lange und so gut wie möglich zu erhalten – und rechtzeitig geeignete Kommunikationshilfen einzuführen, wenn das Sprechen schwieriger wird.
Mögliche Anzeichen
- leiser und monotoner werdende Stimme
- undeutliche, verwaschene Aussprache
- schnelle Sprechermüdung
- zunehmende Schwierigkeiten beim Schlucken
- eingeschränkte Sprechmelodie und Mimik
Häufige Ursachen
- Morbus Parkinson
- Multiple Sklerose (MS)
- Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
- weitere neurodegenerative Erkrankungen
Unsere logopädische Therapie bei neurologischen Sprechstörungen
Wir passen die Therapie eng an das jeweilige Krankheitsbild und den Verlauf an. Im Mittelpunkt stehen Verständlichkeit, Stimme und sicheres Schlucken:
- Lautstärke-Training nach dem LSVT-LOUD-Ansatz bei Morbus Parkinson
- Atem-, Stimm- und Artikulationstraining
- Schlucktherapie zur Vorbeugung von Komplikationen
- Einführung von Kommunikationshilfen bei fortschreitendem Verlauf
- Beratung und Anleitung der Angehörigen
So läuft die Behandlung ab
Die Therapie erfolgt auf ärztliche Heilmittelverordnung, meist aus der Neurologie. Wir stimmen Ziele und Vorgehen laufend auf den Krankheitsverlauf ab und arbeiten interdisziplinär. Wir sind für alle gesetzlichen und privaten Krankenkassen sowie für TRICARE zugelassen.
Häufige Fragen zu neurologischen Sprechstörungen
Was ist LSVT LOUD bei Parkinson?
LSVT LOUD ist ein intensives, wissenschaftlich fundiertes Stimmtraining speziell für Menschen mit Morbus Parkinson. Es verbessert gezielt die Lautstärke und Verständlichkeit der Stimme. Sprechen Sie uns gerne darauf an.
Lohnt sich Therapie bei fortschreitender Erkrankung?
Ja. Auch wenn die Erkrankung fortschreitet, hilft die Logopädie, die Verständlichkeit und die sichere Nahrungsaufnahme möglichst lange zu erhalten und den Alltag zu erleichtern.
Werden auch Schluckprobleme behandelt?
Ja. Schluckstörungen sind bei neurologischen Erkrankungen häufig. Wir diagnostizieren sie und behandeln sie gezielt, um Komplikationen wie Verschlucken vorzubeugen.
Wir sind für Sie da!
Sie oder ein Angehöriger sind von einer neurologischen Erkrankung betroffen? Wir helfen, Verständlichkeit und Lebensqualität zu erhalten.
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