Zur Person
Silke Kruse, Logopädin, Klinische Linguistin. Lerntherapeutin Silke Kruse absolvierte ihre Ausbildung zur Logopädin von 1985-1988 in Erlangen. Neben ihrer Berufstätigkeit studierte sie an der Universität Erlangen-Nürnberg Linguistik. In ihrer Dissertation beschäftigte sie sich mit der kindlichen Sprachstörung Dysgrammatismus. Aus dieser Arbeit stammen die Ansätze, die in den natürlichen Grammatikerwerbsansatz einfließen. Hierzu ist nach der Dissertation auch ihr Buch „Kindlicher Grammatikerwerb und Dysgrammatismus“ entstanden. Seit 1996 bildet Silke Kruse Studentinnen und Kolleginnen in den Themen Kindlicher Dysgrammatismus, Late Talker und ungestörter Spracherwerb weiter. In eigener Praxis in Erlangen praktiziert sie seit 2004 und hat 2007 die Anerkennung zur Lerntherapeutin LRS erhalten. Veröffentlichungen: Silke Kruse (2000): Kindlicher Dysgrammatismus und Perspektivenwechsel. Schulz-Kirchner Verlag, Idstein. Dissertation Silke Kruse (2013, 3.Aufl.): Kindlicher Grammatikerwerb und Dysgrammatismus. Haupt Verlag, Bern Silke Kruse (2010): Die Artikel im Deutschen. In: L.O.G.O.S. interdisziplinär Nr. 3, 8. Jg., S. 214-219. Silke Kruse (2010): Zur Lernbarkeit der deutschen Artikel in der logopädischen Therapie. In: L.O.G.O.S. interdisziplinär Nr. 4, 18.Jg., S. 277 – 285. Silke Kruse (2013): Die Grammatikerwerbsstörung im Bereich der Morphologie: Therapieansätze im Vergleich. In: S. Ringmann & J. Siegmüller (Hrsg.): Handbuch Spracherwerb und Sprachentwicklungsstörungen. Schuleingangsphase. Elsevier GmbH und Urban & Fischer Verlag, S. 133 – 159. Silke Kruse (2020): Vom Wortschatz zur Grammatik – Übergänge für Late Talker gestalten. In: Sprachförderung und Sprachtherapie, 2/2020, S. 111 – 116.
