Hörstörung
Eine Hörstörung betrifft das Hörvermögen eines Kindes und kann die auditive Wahrnehmung und sprachliche Entwicklung beeinträchtigen. Kinder mit einer Hörstörung können Schwierigkeiten haben, Sprache und Geräusche angemessen wahrzunehmen und zu verstehen. In unserer Praxis für Logopädie im DLZ Ramstein bieten wir gezielte Therapieansätze, um die Hörwahrnehmung bei Kindern mit Hörstörungen zu fördern und sie in ihrer sprachlichen Entwicklung zu unterstützen. Unsere erfahrenen Logopädinnen und Logopäden setzen spezialisierte Übungen und Techniken ein, um das Hörvermögen zu optimieren und eine erfolgreiche Kommunikation zu ermöglichen.
Wie wirkt sich eine Hörstörung auf die Sprache aus?
Gut hören zu können ist die Grundlage für den Spracherwerb. Ist das Hörvermögen eines Kindes eingeschränkt – dauerhaft oder immer wieder zeitweise, etwa durch Mittelohrentzündungen –, kann sich das auf Wortschatz, Aussprache und Sprachverständnis auswirken.
Die logopädische Förderung ergänzt die medizinische und apparative Versorgung mit Hörgerät oder Cochlea-Implantat: Wir trainieren das Hören und Verstehen und unterstützen die sprachliche Entwicklung gezielt.
Mögliche Anzeichen
- das Kind reagiert nicht zuverlässig auf Ansprache oder Geräusche
- häufiges Nachfragen, Missverstehen
- verzögerte Sprachentwicklung
- undeutliche Aussprache
- sehr lautes Sprechen oder lauter Fernseher
Häufige Ursachen
- wiederkehrende Mittelohrentzündungen (zeitweiser Hörverlust)
- angeborene Hörstörungen
- Erkrankungen des Innenohrs
- Versorgung mit Hörgerät oder Cochlea-Implantat
Unsere logopädische Therapie bei Hörstörungen
Wir fördern die Hörwahrnehmung und die Sprache Ihres Kindes gezielt und spielerisch – abgestimmt auf die medizinische Versorgung:
- Training der Hörwahrnehmung und Höraufmerksamkeit
- Unterscheiden und Zuordnen von Geräuschen und Lauten
- Aufbau von Wortschatz, Aussprache und Sprachverständnis
- optimale Nutzung von Hörgerät oder Cochlea-Implantat
- Elternberatung für die Förderung im Alltag
So läuft die Behandlung ab
Die Therapie erfolgt auf Heilmittelverordnung, meist aus der HNO-Heilkunde oder Pädaudiologie, in enger Abstimmung mit der Hörversorgung. Nach der Diagnostik erstellen wir einen kindgerechten Förderplan. Wir sind für alle gesetzlichen und privaten Krankenkassen sowie für TRICARE zugelassen.
Häufige Fragen zu Hörstörungen
Können wiederkehrende Mittelohrentzündungen die Sprache beeinträchtigen?
Ja. Wenn ein Kind über längere Zeit immer wieder schlechter hört, kann das den Spracherwerb bremsen. Eine HNO-ärztliche Abklärung und gegebenenfalls logopädische Förderung sind dann sinnvoll.
Ist Therapie nach einem Cochlea-Implantat wichtig?
Ja, sehr. Nach der Versorgung muss das Kind das Hören mit dem Implantat erst erlernen. Ein gezieltes Hör- und Sprachtraining unterstützt diese Entwicklung entscheidend.
Wie kann ich mein Kind zu Hause unterstützen?
Wir geben Ihnen konkrete Tipps – etwa Blickkontakt, deutliches Sprechen, Störgeräusche reduzieren und gemeinsames Benennen im Alltag.
Wir sind für Sie da!
Hört Ihr Kind schlecht oder entwickelt sich die Sprache verzögert? Wir fördern Hören und Sprache gezielt und einfühlsam.
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